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Tattoo Tipps

Muttermale und Tattoos?  (Tattoo Tipps) Verfasst: Donnerstag, den 24. September 2009 19:36

 

 


Fast alle Menschen haben Muttermale. Die Anzahl und die Art der Male ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie sind von individuellen genetischen Anlagen abhängig. In der Regel kommt ein Mensch muttermalfrei auf die Welt. Die Nävi entwickelt sich erst in der Kindheit oder auch nach der Pubertät.

 Muttermale können in der Oberhaut, der Lederhaut oder auch dazwischen entstehen. Je nach der Hautschicht, in der die Nävi vorkommen, werden sie benannt. Es gibt im Wesentlichen drei Arten:

Der Junktionsnävus entwickelt sich in der Grenzzone zwischen der Oberhaut und Lederhaut. Er ist scharf begrenzt und von brauner Farbe.

Beim Compoundnävus handelt es sich um eine Pikmentzellenansammlung, die im Bindegewebe der Lederhaut vorkommt. Dieses Muttermal hat eine zerklüftete Oberfläche und ist braun bis schwarz gefärbt. Es neigt dazu, übermäßigen Haarwuchs zu entwickeln. Solche Male finden sich oft im Gesicht.

Der dermale Nävus kommt in tiefen Schichten der Lederhaut vor. Er enthält wenig Pigment, so dass er oft nur leicht braun oder sogar hautfarben ist. Auf dem dermalen Nävus sind nur wenige Haare.

 

In der Regel sind keine der drei Muttermal-Typen wirklich störend, dennoch sollte man seine Muttermale im Auge behalten. Wenn sich die Form eines Nävi verändert, kann aus dem sonst so harmlos wirkenden Mal ein malignes Melanom, also Hautkrebs werden. Dieser entsteht in den meisten Fällen durch zuviel der schädlichen UV-Strahlen.

 

Speziell wenn es um das Thema Tattoo geht, kommen nun weitere kriterien hinzu, die es zu beachten gibt. Ein guter Tätowierer wird niemals ein Muttermal „überstechen“ und das aus einem ganz einfachen Grund. Nicht etwa aus einem undefinierbaren Risiko gegenüber einer eventuellen Mal-Veränderung in der Reaktion auf das Tattoo oder etwa eine verminderte Farbaufnahme dieser hautregion. Nein, einzig und allein, weil die eventuellen Veränderungen eines übertätowierten Muttermals nicht mehr sichtbar sind. Im Klartext heißt dies, dass ein Tätowierer ein Muttermal nicht übersticht, um den Kunden zu schützen. So nämlich kann dieser weiterhin beobachten, ob sich ein Mal eventuell verdächtig stark ändert und gegebenenfalls, durch Hinzuziehen eines kompetenten Hautarztes, dem Einheit gebieten.

 

Der aus ästhetischer Sicht daraus resultierende negative Aspekt liegt auf der Hand. Nehmen wir als Beispiel ein großflächiges Black&Grey-Tattoo, das sich über eine komplette Schulter erstreckt. Der Tattoo-Fan in unserem Beispiel hat aber viele verschieden große Muttermale auf dieser Schulter. Der professionelle Tätowierer lässt nun also die Muttermalregion aus. Er kann noch so akkurat und erstklassig arbeiten, um das Mal herum bleibt immer eine kleine „nichttätowierte“ Stelle und somit ein heller Kranz. Im schlimmsten Fall werden dadurch die Male noch optisch hervorgehoben. Der subjektive Eindruck eines so entstandenen Kunst- beziehungsweise Haut-Werks wird so doch erheblich geschmälert aber in Hinsicht auf seine eigene Gesundheit sollte dies jeder in Kauf nehmen, oder? Nicht zwingend. Es gibt noch Alternativen. Die eine wäre auf ein Tattoo zu verzichten, womit sich diese Möglichkeit aber auch gleich selbst disqualifiziert, schließlich wollen wir ja Tattoos. Die andere Möglichkeit ist die präventive Entfernung entsprechender Muttermale, die einem Tattoo störend im Wege stehen könnten.

 

Bei der Entfernung eines Nävi gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten. Das Mal kann von einem Hautarzt oder Chirurgen mittels eines Lasers entfernt werden. Benutzt wird hierzu in den meisten Fällen ein so genannter CO2-Laser. Der CO2-Laser arbeitet auf Basis von Kohlendioxid, dient aber vorrangig nur zur Entfernung von über die Haut ragenden (exophytischen) Hautveränderungen. Deshalb ist es ganz wichtig, die Male nicht einfach weglasern sondern heraus schneiden zu lassen. Bedient man sich lediglich der Lasermethode wird nur die Oberfläche des Nävi entfernt und darunter könnten sich eventuell bösartige Zellen weiter ausbreiten, was nun nicht mehr von außen beobachtet werden kann. Die Laserbehandlung ist daher nicht geeignet. Bleibt also noch das zuvor erwähnte Entfernen mittels Skalpell. Die zu behandelnden Stellen werden mit einem Anästhetikum örtlich betäubt und der Eingriff ist genauso schmerzlos wie schnell.

 

Jetzt kommt das Interessanteste für den Tattoo-Fan. In sehr vielen Fällen übernehmen die Krankenkassen anfallende Kosten für eine Mal-Entfernung. Der behandelnde Hautarzt darf nämlich diesen Eingriff auch als präventive Maßnahme vornehmen. Somit wären für viele Tattoo-Fans die Muttermale schnell Geschichte und das kostenlos. Genaue Auskunft gibt selbstverständlich der Hautarzt. Nach einer Abheilzeit von drei bis sechs Wochen in der die Heilungsunterstützende Pflegeanleitung des Arztes bitte genau zu beachten ist, steht dann dem makellosen Tattoo nichts mehr im Wege.

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Wie finde ich den richtigen Tätowierer?  (Tattoo Tipps) Verfasst: Donnerstag, den 24. September 2009 19:22

 

Ihr wollt euch tätowieren lassen und seid euch noch nicht sicher wo oder wie ihr für euch den perfekten Tätowierer findet?

Nun, wenn ihr dies lest, seid ihr auf dem richtigen Weg, denn ihr informiert euch und das ist das wichtigste.

Der erste Schritt sollte sein, dass ihr euch ein Studio rausguckt, vielleicht habt ihr von diesem Studio schon mal etwas gehört oder Bekannte haben sich dort inken lassen. Dann solltet ihr euch das ausgewählte Studio mal genauer ansehen und ganz wichtig, sprecht mit dem Tätowierer, der euch stechen soll. Viele Läden haben mehr als einen Tätowierer, ihr solltet euch möglichst für einen Tätowierer entscheiden. Wie? Dazu später mehr...

Erstmal, lasst euch die Räumlichkeiten zeigen, nicht nur den Empfangsbereich, sondern auch die Arbeitsräume. Wenn man euch hierzu den Zutritt unter Angaben scheinheiliger Gründe verwehrt, ganz schnell raus da. Es besteht immer die Möglichkeit, dass grade ein Kunde in diesen Räumen ist, der sich grad an einer ziemlich intimen Stelle tätowieren oder Piercen lässt, dann sollte aber für euch die Möglichkeit gegeben sein zu warten und später mal in diese Räume zu gucken. Wichtig ist, achtet auf Sauberkeit dieser Räume und auf Sauberkeit des zu benutzenden Equipments, sprich Maschine, Griffstücke, sind Nadeln Steril verpackt usw. Wenn ihr euch die Räumlichkeiten nun angesehen und für gut befunden habt, kommt ihr zum nächsten Schritt.

Nun heißt es, den Tätowierer unter die Lupe zu nehmen. Lasst euch Arbeiten von ihm zeigen, wenn möglich guckt euch sogar anwesende Kunden von ihm an. Meistens zeigen diese ihre Tattoo's sehr gerne und verlieren vielleicht sogar das ein oder andere Wort zu dem Tätowierer. Sollte er euch keine Arbeiten zeigen wollen, raus da. Seht ihr aber Arbeiten, dann schaut sie euch ruhig genauer an, dafür sind sie da. Achtet vielleicht auch darauf, ob der Tätowierer den Stil beherrscht den ihr für euer Tattoo gewählt hat, sofern ihr euch schon für ein Motiv entschieden habt, sollte dies nicht der Fall sein, sollte euch der Tätowierer hier beratend zur Seite stehen. Schaut dem Tätowierer beim arbeiten auch ruhig mal über die Schulter und beobachtet ihn dabei. Achtet hier besonders auf das hygienische und sauber Arbeiten. Achtet auch auf seine Arbeitsroutine, sprich, ist er sicher bei dem was er tut oder wirkt er eher unsicher und unbeholfen. Hierbei ist die Geschwindigkeit mit der er arbeitet eher irrelevant. Es gibt viele Tätowierer die eher "langsam" arbeiten, dies hat dann nichts mit Unsicherheit zu tun, sondern meistens (nicht immer) mit besonderer Sorgfalt. Alles gesehen und für gut befunden? Nächster Schritt...

Nehmt euch Zeit und unterhaltet euch ruhig zwei drei Sätze mit dem Tätowierer. Versteht ihr euch oder fühlst du dich einfach nur von ihm abgefertigt? Bedenkt, dieser Mensch soll mehr oder weniger in euer Leben eingreifen, er soll euch nicht wie Fließbandware behandeln. Umso besser ihr euch mit dem Tätowierer versteht, desto besser "versteht" er euch...will heißen, es fällt ihm leichter "in euch hinein zu gucken" und auf eure Wünsche und Gedanken einzugehen, wenn ihr mehr oder weniger auf einer Wellenlänge seid. Nicht selten werden sogar aus Kunden und Tätowierer enge Bekannte oder gar Freunde, womit dann eine perfekte Ausgangslage für das nächste Tattoo geschaffen wäre... Nun muss man sich allerdings nicht mit jedem anfreunden, eine "gemeinsame Sprache" sollte aber schon vorhanden sein, damit ihr nicht aneinander vorbei redet und er eure Wünsche perfekt umsetzen kann. Stimmt die Chemie zwischen euch, fühlt ihr euch von ihm verstanden? Nächster Schritt...

So, nun kommen wir zum Preis... Dieser sollte sich in einem angemessenen und realistischen Rahmen bewegen, soll aber keinesfalls ausschlaggebend für euch sein. "Gute" Studios sind meist etwas teurer, was den Ursprung in Hygiene, Sauberkeit, Kompetenz und vor allem der Qualität der Arbeiten hat. Nicht falsch verstehen, teuer ist nicht gleich gut aber meist hat Qualität ihren Preis und wenn ihr euch da gut aufgehoben und auch verstanden fühlt, dann gebt lieber nen Euro mehr aus als zum Beispiel auf hygienische Punkte zu verzichten. Ihr wollt ein Gutes Tattoo und ihr wollt, dass der Tätowierer gut arbeitet. Dann seid auch bereit mehr dafür zu bezahlen als vielleicht beim "Tattoo-Discounter"ummer Ecke.

So, alles durchgecheckt? Und für gut befunden? Na dann nichts wie hin und Termin machen, denn ihr habt euer perfektes Studio gefunden...

Viel Spaß

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